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Full text of "F. W. Putzgers historischer Schul-atlas zur Alten, Mittleren und neuen Geschichte"

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Einige Urteile 



Baldamus' 

würdleei und 



über Putzgei 

Ein in hohemGrade pi 
Tortrcfflichei HitfsmLtt* 
schieb ti Unterricht Es istgeiadezu erstaunlich, 
wdcherStoffauf dem immerhin beschrtakten Baume 
»erarbeitet worden ist; daneben ist die Zuverlässig- 
keit des Gegebenen rühmend hervorzuheben. Die 
beigegebenen Erläuterungen sind tioti ihrer Kürie 
ungemein belehrend. 

Zeitschrift für daa G vm n asia ] weneii. 

Der vorliegen 
praktische Atlas e 
der alten Geschichte; 
Geschick ausgewählt ut 
die Hauptsache dünkt, 
tigung der Bedürfnisse 
Attas bat uns in i 
noch nie im Stich 
Schriftstellern und der 
Namen fanden die Scb 
nnd hatten nie »ergeh 

Mittelalter und nei 
gleich reichhaltigen ui 
Karten ausgestattet. Ni 
ist ei der beste Sc 
den großen, rein w 
Aber auch dem Erwacl 
Fragen die Antwort sei 
Beriiner pliüo 



historischen Schulatlas. 

läge nfitig geworden ist, spricht mehr als alles 
andere für die große Zweckmäßigkeit des Atlasses. 
Aber die Fortschritte in methodischer wie tech- 
nischer Beiiehung sind ebenfalls sehr groß. Die - 
Zahl der Karten ist gani erheblich vermehrt, der 
InhaJt im einzelnen sehr wesentlich verbessert. 
Auch die äußere Form itC eine handlichere und 
bequemere gewo 



'St e 



Zuv. 



chhaltigei 
Hässigkeil 



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Ist 



1 Hilf 



Befestigung 
zur Belebung des Gesc 
erforderlich, daß sich 
Schülers unserer höhe 
Geschichtsatlas befindet, 
rung teils an der Untau 
au dem hohen Preise di 
atlanten, bis die Verlags! 
& Kissing in Bielefeld 
sehen Schulatlas erscheinen 
läge erschien 1S77; die 
Auflage ans dem Jahre 




r den Geschichts- 
warm empfohlen 
Idagogisches Archiv. 
historischen Schutatlas 
rhebliche Vermehrung 
- es sind 27 Haupt. 
EU gekommen — son- 
luch vor allem durch 



lank anerkennen, dass 
i die Förderung 
ermals wohlVer. 



chts 



lieli. Die erste Auf- 
ir uns liegende dritte 
1 zählt 38 Haupt- und 
43 Nebenkarten. Daß 1SS9 bereits die 15. Auf- | 



ilassische Philologie. 
it rastlos bemüht, das 
neuen Auflage lu ver- 
Empfehlung des wich- 

eten Hilfsmittels, 

en Anstalten preußens 



Bearbeiter des vorliegenden Atlas, wird im Verlage von 
lg in Leipzig herausgegeben eine 

Sammlung historischer Schulwandkarten. 

Erschienen sind bisher aus 
Abteilung I (bearb. v. Frof. Dr. Schvrabe): i. ROmlscheB Reich. 2. Aufl. 2. Rom. 3. Oallien v 

Gennanien- 4. Die griechische Welt. 
Abteilung lü: Karten zur Geschichte der Neuzeit (bearb- v. Prof. Dr. Baldamus). 
I: Zur deutschen Geschichte dea 16. Jahrhunderts. 

2: Zur deutschen Geschichte des 17. Jahrhunderts in wettgeschichltichem Zusammenhang 
3: Zur deutschen Geschichte dea 18. Jalttb. in weltgeschichtlichem Zusammenhang. 2. Aufl 
4: Zur Napoleonischen Zeit. 
Abteilung IV; Karten sui Landesgeschichte- 

' I. PreuCen (bearb. von l'rof. Dr. Baldamus). 4. Aufl. 

2. Bayern (bearb. von Prof. Dr. Baldamus und Dr. Schtfitt er. München). 

3. Württemberg (bearb. von Prof. Dr. Dürr- Heilbronn und Prof. Dr. Baldamus) 

4. Baden (bearb. von Prof. Dr. Kieniti-Karlsruhe und Prof. Dr. Baldamus). 

5. Die Schweiz (beaib. von Prof. Dr. Oechsll-Zürich und Prof. Dr. Baldamus). 
Abteilung Vi Schlachtenpläne (bearb. v. Oberstleutnant Exner n. Prof Dr. Baldamus). I. Me 

3. RoQbacb. 3. Leutben. 



(1. F. W. Putzgers ckz 

\ 

Historischer SchiQ-Atlas 



zur 



alten, mittleren und neuen Geschichte. 



/;; 234 Haupt- und Nebenkarten. 



Bearbeitet und herausgegeben von 



■ / 



iCCtS:- 



Alfred Baldamus und Ernst Schwabe. 



Ausgeführt in der 

Geographischen Anstalt von Velhagen & Klasing in Leipzig. 



Sechsuhdzwanzigste, mit der vermehrten und verbesserten fünfundzwanzigsten 

übereinstimmende Auflage. 




BIELEFELD und LEIPZIG. 
VERLAG VON VELHAGEN & KLASING 

1902. 



Kartendnick von Körner & Dietrich in Leipzigt 
Textdruck von W. Drugulin in Leipzig. 




Inhalt. 



Zur Geschichte des Altertums« 



Seite 

1. Palästina. 

Nebenkarten: Ethnographische Über- 
sicht und Gebiete der 12 Stämme. 
Palästina zur Zeit der Könige. 
Jerusalem. 

i^. Reisen des Apostels Paulus 
(2 Karten), 

2. Die alte Welt, westlicher Teil. 

Nebenkarte: Ethnographische Über- 
sicht der alten Welt 

2^. Ägyptisches Reich, Assyrisches 
Räch. 

j^, Italien nach der Feutingerschen 
Tafel, Ausbreitung der Kelten, 
Nordwestafrika sät 218 v, Chr, 

3. Die alte Welt, östlicher Teil. 

Nebenkarte: Welttafel nach Herodot. 

4. Kleinasien. 

Griechenland beim Beginne des 
peloponnesischen Krieges. 

Nebenkarten: Die Küsten der Pro- 
pontis. Umgegend von Tioja. 

5**. Großräche des Orients um 600 
V, Chr. Perserräch um ^00 v, Chr, 

5. Reich Alexanders des Großen. 

Nebenkarten: Granikus. Issus. Tyrus. 
Reiche d. Diadochen n. d. Schlacht 
bei Ipsus (301 V. Chr.). Reiche 
der Diadochen beim Beginne der 
Kämpfe mit den Römern (um 
200 V. Chr.), 

6. Griechenland, nördlicher Teil. 

6^. Attika, Häfen von Athen, 
Olympia, 



Seite 

7*. Griechische Stämme um ßoo v, Chr, 
Thermopylen, 

7. Griechenland, südlicher TeiL 

Nebenkarten: Kreta. Platää. 

8^, Republikanisches Forum, Kaiser- 
Fora, 

8. Rom: Rom zur Zeit der Republik. 
Rom zur Kaiserzeit 

Athen. 

Nebenkarte: Akropolis. 

g**. Klänasien 188 v, Chr.^ gov, Chr.^ 
63 V, Chr, 

9. Entwickelung des Römischen 

Reiches. 

Nebenkarten: Umgebung von Rom. 
Karthago. Alexandria. 

p^ HannibalsAlpenübergang,Aktium, 

10. Italien, nördlicher Teil. 

10^, Latium, Kampanien. 

11^, Trasimenischer See, Rom und 
Italien bis 218 v, Chr, 

11. Italien, südlicher Teil. 

Nebenkarten : Umgebung von Neapel 
Cannae. Sicilien. Syrakus. 

12. Europäische Provinzen des Rö- 
mischen Reiches: 

West- und Mitteleuropa. Die Rhein- 
lande. Untere Donauländer. 
Nebenkarte: Gallien zur Zeit Cäsars. 



- IV — 



IL 



Zur Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit. 



Seite 



Seite 



ij^. Zur Völkcnvanderutig. 

13. Europa am Ende der Völker- 
wanderung : 

Europa nach 476. Europa im 
Jahre 526. Europa nach 568. 
Nebenkarten: Deutschland vor der 
ersten westgermanischen Wanderung. 
Deutschland vor der zweiten (der 
ostgerm.) Wanderung (der Völker- 
wanderung). 

13^. Verbreitung des Christentums in 
Europa bis ca, 814, Verbreitung 
der Religionen beim B^innc der 
Kreuzzüge, 

14^, Wachsen des Frankenreichs. 

14. Mitteleuropa zur Zeit der Karo- 
linger. 

Italien im X. und XI. Jahrhundert. 

Nebenkarten: Das Frankenreich 817 
und 829. Vertrag von Mersen 870. 
Vereinigung Lothringens mit Deutsch- 
land. Die Karolingischen Teilreiche 
888. 

i^, BevölkerungMitteleuropas um8g^. 

iß^. Die ostdeutsche Kolonisation. 

15. Deutschland zur Zeit der säch- 
sischen und fränkischen Kaiser. 

Nebenkarten : Deutsch - slavisch - un- 
garische Grenzlande um 1000. 
Kirchliche Einteilung Deutschlands 
vom XI. bis XVL Jahrhundert. 

75^. Typen von Dorf anlagen: i. Typus 
eines deutschen Geivanndorfes. 
2, Rundling, j. Straßendorf. 
4' Typus eines deutschen Kolo- 
nistendorfes. 

16. Mittelmeerländer zur Zeit der 
Kreuzzüge: 

Mittelmeerländer zur Zeit des ersten 

Kreuzzuges. 

Mittelmeerländer nach dem vierten 

Kreuzzuge. 

Nebenkarten: Reich der Kalifen im 

Jahre 750. Syrien nach dem ersten 

Kreuzzuge. 



,«./. 



/ 



-7<V*. Karten zur Geschichte der 
Ost' und Nordseeherrschaft : 
77". /. Reich Knuts des Großen. 
II. Reich Waidemars II. 

17. Mittel- und Westeuropa zur Zeit 
der Staufer. 

Nebenkarte: Gebiete der Staufer, 
Weifen und Askanier. 

jf\ III. Deutsche Nord- und Ost- 
sceherrschaft im 14- und An- 
fange des 75. Jahrh. 

i8'\ IV. Rüchgang der deutschen Ost- 
seeherrschaft ( V. Schwedische 
Ostseeherrschaft s. S. 2^), 

18. Deutschland und Oberitalien im 

XIV. Jahrhundert (1378). 
Frankreich im XIV. und XV. 
Jahrhundert. 

Nebenkarten: Reich Ottokars von 
Böhmen. Die Lande der Eidgenossen. 

iS^ — ic/. Die großen Fürstenhäuser 
des ij. und 14» Jahrhunderts : 
(/. Habsburger s. S, iS). 

18^. II\ Askanier. 

ig"^. IP, Verkleinerung der Mark 
Brandenburg unter den Witteis- 
bachern und Luxemburgern. 
III. Wettifier. Vorübergehende 
Auflösung der wettinischen Lande 
um 1300. 

19. Deutschland und Oberitalien im 

XV. Jahrhundert (1477). 
Rom. 

Nebenkarte: Deutschlands Kreisein- 
teilung. 

ig^. IV. Witteisbacher. (V. Luxem- 
burger s. S. 18). Europa am 
Ende des 14^ Jahrhunderts. 

20. Europa im XVI. Jahrhimdert 
(1559). 

21. Deutschland zur Zeit der Refor- 
mation (1547). 

Nebenkarten: Wettinische Lande 
1547 und 1554. Fürstentum Orange. 



- V — 



Seite 

21^, Vorschreiten Frankreichs nach 
Osten, 

22^. Europäische Kriegszusammen- 
hänge I {1618 — 1660), 

22. Deutschland imXVII.Jahrh.(i648). 

Nebenkarten: Prag und weißer Berg. 
Magdeburg. Breitenfeld. Lützen. 

22^, Europäische Kriegszusammen- 
hänge II {i6j2 — lögg). 

2j^. Europäische Kriegszusammen- 
hänge III (lyoo — 1721). 

23. Europa im XVII. und XVm. 
Jahrhundert (1740). 

2j^. Europäische Kriegszusammeti- 
hänge IV {i']4o — 27^). 

24^, Die schlesischen Kriege, 

24. Deutschland im XVIII. Jahrh. 
(1786). 

Nebenkarten: Hohenfriedberg. Kes- 
selsdorf. 

24^' Schlachtenpläne des sieben- 
jährigen Krieges: Pirna, Frag. 
Kolin. Roßbach. Latthen. Zom- 
dorf. Hochkirch. Kunersdorf. 
Liegnitz. Torgau. 

25. Schweden. Rußland. Polen. 
Orientalische Frage: 

Schwedens größte Machtentfaltung 
(1658). Rußland 1462 — 1762. 
Die Teilungen Polens. Europäische 
Türkei 1812 — 1878. Europäische 
Türkei seit 1878. 

2^^ .Die großen Friedensschlüsse 
{1648—1812) I {1648—1721) : 
I. Westfälischer Friede. 2. Fyre- 
näen/riede , Roeskilde- Oliva. 
j. Aachen-Karlowitz {1668 -gg). 

4. Utrecht- Ny Stadt (iyij—21). 

26^, Die großen Friedensschlüsse 
{1648—1812) II {173s- 1812): 

5. Wien - Hubertusburg {173s 
— ^7^). 6. {1801 — 1812). 

26. Napoleonische Zeit I: 

Paris beim Ausbruche der Revolution. 
Oberitalien 1796. Deutschland und 
Italien 1803. Deutschland und 
Italien 1806. 

26^. Europäische Kriegszusammen- 
hänge V {1788—1815). 

27^. Schlachtenpläne der Napole- 
onischen Zeit: Austerlitz. Jena- 



Seite 

Auerstedt. Katzbach, Dresden, 
Kulm. Nollendorf-Kulm, 

27. Napoleonische Zeit II: 
Deutschland im Jahre 1812. , 

Nebenkarten: Europa 181 2. Napo- 
leons Feldzug in Ägypten. Aspern- 
Eßling -Wagram. Napoleons Zug 
nach Rußland. 

27^. Befräungskrieg I {1813), 

28^*. Befreiungskrieg II {1814). 

28. Deutschland 1815—1866. 

28^ — 2g^. Zusammenschluß der deut- 
schen Staaten zum Deutschen 
Reiche: 

28^. I. Entstehung des deutschen Zoll- 
vereins bis 1834. II. Deutscher 
Zollverein seit 1834. 

2g^. III. Norddeutscher Bund und 
Deutsches Reich. IV. Uebersicht 
des bis i. Januar igoo im Deut- 
schen Reiche geltenden Zivilrechts. 

29. (28a.)*) Völkefkarte von Mittel- 
und Südost-Europa. 

Italien 18 15 bis zur Gegenwart. 

Nebenkarten: Europa 1815. Leipzig. 
Ligny, Quatre-Bras, Belle -AUiance, 
Wavre. 

2g^. Karten zu den deutschen Einheits- 
kriegen I: Kriegsschauplatz 
1864. Düppel-Alsen. Wäßen- 
burg. Wörth, 

30", II: Kriegsschauplatz 1866 in 
Deutschland und Italien, 

30. (29.) Karten zu den deutschen 
Einheitskriegen III: 

Königgrätz. Kriegsschauplatz 1870 
— 1871. Metz. Sedan. Paris. 

31. (30.) Entwickelung Preußens I: 

Brandenburg -Preußen bis 1806. 
Nebenkarten: Fehrbellin. Branden- 
burg zur Zeit des großen Kurfürsten. 
Preußen z. Z. Friedrichs des Großen. 

32. (30a.) Entwickelung Preußens II: 

Preußen seit 1807. 

33. Bayern I: Bayern 1777. 

34. Bayern II: 

Bayern zur Zeit Kaiser Ludwigs. 
Wittelsbachische Lande seit 1507. 

Baden 1771. 

Nebenkarte: Baden seit 1801. 



'') Die eingeklammerten Zahlen geben die Seiten der 24. und früherer Auflagen. 



- VI — 



S«ite 

35. Württemberg 1789. 

Nebenkarte: Württemberg seit 1495. 

36. Wettinische Lande: 

I. Wettinische Lande bis 1485. 
n. Wettinische Lande 1554 — 181 3. 

Nebenkarten: Die alte Mark Meißen. 
Die Grafschaften der Wettiner im 
Schwaben- und Hassegau. Wetti- 
nische Lande 1672. Wettinische 
Lande 181 5. 

37. Nordwestdeutschland 1789. 

38. Osmanisches Reich: 

(31.) I. Osmanisches Reich bis 1683. 
Nebenkarten: Asiatische Grenze des 
Osmanischen Reiches vor und nach 
der Schlacht bei Angora (1402). 
Konstantinopel. 

IL Rückgang d. Osmanischen Reiches 
seit 1683. Nebenkarten: Krim. Se- 
wastopol. Ägypten. 

38^ — 40^. Kolonialkartm:{I s, S.jg). 

38^. Kolonialkarte II: Europäische 
Kolonien um 1660. Nebenkarte: 
Westindien, Vorderindien. 



Seit« 

^9**. Kolonialkarte III: Europäische 
Kolonien um lygo, Nebenkarte: 
Vorderindien. 

39. (32.) Das Zeitalter der Ent- 
deckungen. 

Nebenkarten: M. Behaims Globus 

1492. Westindien und Mittelamerika. 

Mexikos Eroberung durch Cortez. 

Ostindien zur Zeit der portugiesischen 

Eroberung. 

3g^. Kolonialkarte IV: Europäische 

Kolonien 1884- Nebenkarte: 

Britisch Ostindien, 

40**. Kolonialkarte V: Europäische 
Kolonien igoo. 

40. Zentral- und Ostasien seit z8oo. 

Nebenkarten: Umgebung von Peking 
und Tientsin. 

(31.) Nordamerika: Die Ostktiste 
Nordamerikas bis 1763. Die Ver- 
einigten Staaten von Nordamerika seit 
1776. Die Vereinigten Staaten zur Zeit 
des Sezessionskrieges. 

40^. Aufteilung Afrikas. Nebenkarte: 
Die Burefirepubliken. 




Zur fünfundzwanzigsten Auflage (1901). 



Das Erscheinen der 25. Auflage, also eine Art Jubiläum, das wohl den besten 
Beweis fdr die Brauchbarkeit unseres historischen Schulatlasses bietet, ist uns 
ein Ansporn gewesen nicht zu rasten, sondern von neuem auf Vervollkommnung 
bedacht zu sein. Es sind deshalb die bisher vorhandenen Karten abermals 
gründlich durchgearbeitet, einige (S. 2, 3, 21, 22, 24) auch neu gestochen; dabei 
sind u. a. viele Verbesserungen in den Grenzen, der Auswahl der Orte vorgenommen, 
auch ist vielfach durch die Art der Färbung und erklärende Zusätze unmittelbarer 
als bisher auf die geschichtlichen Vorgänge hingewiesen und das Auffinden der 
historisch wichtigen Orte erleichtert Sodann aber ist die Zahl der Karten ganz 
bedeutend (von 139 der 24. Auflage auf 234) vermehrt worden. 

Bei dieser Hinzufügung neuer Karten war aber aus praktischen Gründen zweierlei 
zu beachten. Einmal durfte der Atlas äußerlich an Umfang nicht zunehmen, um beim 
Schulwege nicht zu schwer zu werden, sodann mußten frühere Auflagen neben der 
neuen benutzbar bleiben; da ja der Atlas den Schüler durch viele Klassen hindurch 
begleitet. Um beides zu erreichen, sind die neuen Karten mit zwei Ausnahmen (Rück- 
gang des Osmanischen Reiches, Zentral- und Ostasien) auf die bisher leeren Rück- 
seiten der alten Karten gedruckt. Zumeist konnten sie dabei so eingereiht 
werden, daß sie zu den betreffenden Vorderseiten in sachlichem Zusammenhange 
stehen; die wenigen Fälle, wo das nicht möglich war, werden gewiss nicht störend 
empfunden werden, und ebenso wenig wird man es den angegebenen Vorteilen 
gegenüber tadeln, daß nicht alle Rückseiten gleichmäßig bedruckt sind, sondern 
nur die, wo neue Karten wünschenswert erschienen. Trotz der Aufnahme so vieler 
neuer Karten ist so der Umfang des Atlas nicht größer geworden, und die Benutzung 
der letzten 11 Auflagen (14. und folgende) neben der neuen möglich, weil bei aller 
Verbesserung im einzelnen (namentlich auf S. 2, 3, 16 — 31, 38 — 40) der seit der 
14. Auflage vorhandene Kartenbestand auf den Vorderseiten im wesentlichen erhalten 
ist, und diese Karten zudem (mit Ausnahme von nur 6 Seiten) die bisherigen Seiten- 
zahlen behalten haben; zu diesem Grundstock des Atlasses empfangen die Besitzer 
der 25. Auflage sehr viel Neues als hoffentlich sehr willkommene Zugabe hinzu*) 

Was nun den Inhalt der neuen Karten betrifft, so sind wir bemüht gewesen 
neben wichtigen Einzelvorgängen insbesondere Entwicklungen und Ent- 
wicklungsreih;en zusammenhängend darzustellen und dabei das historische 
Gesichtsfeld über die politische Geschichte, die natürlich die Hauptsache bleibt, 
und über Deutschland und Europa hinaus, so weit beides für die Schule möglich 
ist, zu erweitern. Als solche Reihen nennen wir die folgenden. Auf einer sind 
dargestellt die ethnographischen Verhältnisse Mitteleuropas, insbesondere das deutsche 
Siedelungsgebiet in seinen Schwankungen nach Westen und Osten (S. 2, 3, 3 a, 13, 
14, 14b, 15, isa, 29), wobei auch auf Siedelungsformen Rücksicht genommen ist 
(15b); auf einer anderen die Geschichte Kleinasiens im Altertume (sa, S, 9a); femer ist 
veranschaulicht die politische und Handelsherrschafl in der Nord- und Ostsee (17 a, 
17 b, i8a, 25), die bisher zu kurz gekommen war gegenüber der schon auf den 
bisherigen Karten gebotenen und nun auf S. 16 für Venedig und Genua er- 
gänzten Darstellung der Mittelmeerherrschaft. Weiter gehören hierher die Kolonial- 
karten (S. 39, 38 b, 39 a, 39 b, 40 a, 40, 40b), die zugleich die Welt-Handelsherrschafl 
von der spanisch-portugiesischen Zeit bis heute darstellen und seit dem Eintritt Deutsch- 
lands in die Reihe der Kolonialmächte gewiss auch in den Schulen erwünscht sind. 
Die Kartenreihen, die den europäischen Kriegszusammenhängen (22a, 22b, 23a, 23b, 
26b) und den großen Friedensschlüssen (25b, 26 a) gewidmet sind, sollen den Blick 
schärfen fiir die inneren Zusammenhänge der geschichtlichen Vorgänge in oft weit von 
einander entfernten Gegenden und werden als halbstumme Karten sich auch bei 



*) Die 26. Auflage gab nur Anlaß zu einigen unwesentlichen Nachbesserungen, so daß sie 
als mit der 25. Auflage übereinstimmend bezeichnet werden kann. 



- VIII — 

Repetitionen brauchbar er^veisen. Einen anderen Zweck haben die Kriegsschauplätze 
(24a, 27b; 28a, 29b, 30a, 30) und die Schlachtenpläne (24b, 27a u. a.)» die der 
Einzeldarstellung der Kriege, der Erläuterung des Aufmarsches und der Angrifi&weisen 
dienen können. Der Entstehung des Deutschen Reiches sind mehrere neue Karten 
(28b, 29a) gewidmet, eingehend dargestellt ist die Wandlung der deutschen Westgrenze 
(neben den Hauptkarten vgl. die Nebenkarten auf 14 und dazu 21b); endlich mögen 
noch erwähnt werden die Karten zur Geschichte der großen deutschen Fürstenhäuser in 
der zweiten Hälfte des Mittelalters (18, iSb, 19 a, 19 b). Wie diese, so dienen weiterhin 
der Landesgeschichte die schon bisher vorhandenen, aber zum Teil als Anhang be- 
handelten, nunmehr jedoch völlig eingereihten Karten 31— 37; sie geben zugleich, sich 
gegenseitig ergänzend, ein Bild der Territorialverhältnisse Deutschlands vor der Na- 
poleonischen Zeit, wobei natürlich der Süden und Westen, wo die staatliche Zer- 
rissenheit am größten war, größere Maßstäbe zeigen als der Osten. — Wie bisher, 
sind die Bedürfnisse der Schule stets berücksichtigt; eine Reihe der Verbesserungen 
sind vorwiegend pädagogischer Natur, z. B. die Ausfüllung der Ortszeichen, doch 
ist deren größere oder geringere Dichtigkeit auch wissenschaftlich nicht unwichtig; 
sorgfältig ist darauf gesehen, daß keine im Unterricht (einschließlich der Lektüre 
der alten Klassiker) vorkommenden Namen fehlen, und im ganzen werden hier bei 
aller für solche Auswahl möglichen Verschiedenheit berechtigte Forderungen kaum 
unerfüllt geblieben sein. Andererseits braucht wohl kaum bemerkt zu werden, daß 
selbstverständlich jeder Atlas, der keine schiefen Bilder geben will, meist mehr bieten 
muß, als die Schule unmittelbar verlangt, auch sind wir natürlich nicht der Meinung, 
daß alles im Atlas Dargestellte im Unterricht „drankommen" oder gar gewusst 
werden müsste. Das „Suchen" von Namen ist für die Einprägung pädagogisch 
durchaus nicht wertlos, mehrt insbesondere auch die so oft als unzulänglich beklagten 
geographischen Kenntnisse; erleichtert wird es namentlich für die kleineren Schüler 
durch die auf vielen Karten angewandte Ausfüllung der Ortsringe. Dazu wird es 
bei der immer wachsenden Fülle des geschichtlichen Stoffes angenehm empfunden 
werden, wenn für Vorgänge, die der Lehrer nicht eingehend besprechen kann, aber 
doch berühren muß, (sagen wir z. B. die Kolonialherrschaft der europäischen Völker) 
der Atlas in seiner bequemen Übermittlung von Tatsachen ergänzend eintritt. 

Von den beiden Herausgebern hat Prof. Dr. Baldamus den Atlas seit der 
14. Auflage bearbeitet und bearbeitet jetzt die Karten zur Geschichte des Mittelalters 
und der Neuzeit; Prof. Dr. Schwabe hat seit der 21. Auflage die zur alten Geschichte 
übernommen. 

Betreffs der für den Atlas, der bemüht ist im Rahmen der Schulbedürfnisse 
der Wissenschaft nachzugehen, benutzten Quellen müssen wir uns unter Verzicht auf 
Angabe der Buchlitteratur und der älteren Karten (Le Coq, Gilly, Güssefeld, 
Hammer, Homann, v. Oesfeld, Plater, Rendziny, Koppelt, Schenk, Seutter, Sirisa, 
Sotzmann u. a.) mit einem allgemeinen Hinweis auf die neueren Karten begnügen. 
Es sind jetzt und früher benutzt zunächst der in unserem Verlage erschienene Atlas 
von Droysen, femer die Atlanten von v. Kampen, Kiepert, Löwenberg, Poole, 
Smith-Müller, Schrader, v. Spruner-Menke, v. Spruner-Sieglin, Vidal-Lablache, Wolff u. a.; 
dazu die Karten des corpus inscriptionum atticarum und latinarum, die in Baumeisters 
Denkmälern und L Müllers Handbuch (Athen, Rom), die von Beloch (Kampanien), 
Curtius (Athen), Curtius-Kaupert (Athen), Dörpfeld (Olympia), Droysen (Diadochen), 
Gardthausen (Aktium), Gilbert (Rom), Holm (Sizilien), Hülsen (Rom), Jordan (Rom), 
Kiepert (Altertum überhaupt), Puchstein (Alexandria), Schliemann (Troja), Schneider 
(Rom), Schrader (Vorderasien), Stade (Palästina); Bogdanowitsch (18 13/14), Boeckh- 
Kiepert (Elsaß -Lothringen), Brecher (Bayern, Sachsen), Dethier (Konstantinopel), 
Fabricius (Rheinprovinz), Fix (Preußen), Friedjung (1866), v. G. (Schlachtenpläne), 
Gardiner (England), Generalstab (Kriegsgeschichte), Hart (Nordamerika), Jahns 
(Fehrbellin) , Kämmel - Leipoldt (Sachsen) , Kirchner (Elsaß - Lothringen) , Kirmaier 
(Bayern), Labarte (Konstantinopel), Lettow-Vorbeck (1866), Longnon (Frankreich), 
Löwis of Menar (Livland), Meitzen (Siedelung), Mees (Niederlande), Merkel (Sachsen), 
Meyer (Konstantinopel), Overmann (Gräfin Mathüde), Posse (Sachsen), Rau-Ritter 
(Pfalz), Statist Bureau (Elsaß), Schröder (Rechtsgeschichte), Toeppen (Preußen), 
y. Tornauw (Rußland), Voigt (Brandenburg), v. Witzleben-Hassel (Fehrbellin), Wörl 
(Schlachtenpläne) u. a. 



— IX 



Unser Dank gebührt noch einigen Herren für freundliche Mitarbeit; sie ist uns zu 
teil geworden von Herrn Prof. Dr. Kienitz (Karlsruhe) für Baden (S. 34), Prof. 
Dr. Dürr (Heilbronn) für Württemberg (S. 35) und Prof. Dr. Wolf für Nordwest- 
deutschland (S. 37). Außerdem sind uns auch sonst (für 15b von Herrn Prof. Dr. 
Lamprecht) Verbesserungsvorschläge zugegangen, auch für sie sprechen wir unsem 
Dank aus mit der Bitte, das in solchen Vorschlägen bewiesene Interesse dem Atlas 
erhalten zu wollen. 



Die Herausgeber. 



Die Verlagshandlung. 



Erläuterungen. 



Die folgenden Bemerkungen sollen 
nur dort in möglichster Kürze Erläute- 
rungen geben, wo solche zur Erklärung der 
angewandten Schriftart, der gewählten 
Farbe u. dergl. dringend geboten er- 
scheinen; sie wollen nichts sein als eine 
Ergänzung der Kartenlegende. 
S. 2, 3. Für die Übersichtsblätter über die den 
Alien bekannte Welt wurde eine <f///Ä^- 
^/-^////V^r*^^ Darstellung gewählt. Ihr Zweck 
ist, die Verteilung der einzelnen Stämme 
und Völker zu verdeutlichen für den 
Zeitpunkt, in dem sie in die eigentliche 
Geschichte eintreten. Als ungefähres 
Jahr ist etwa 500 v. Chr. angenommen, 
natürlich mit einem erheblichen Spiel- 
raum vor- und nachher, da das Eintreten 
der einzelnen Völker in die Geschichte zu 
sehr verschiedenen Zeitpunkten stattfand. 
Einzelne Abweichungen von diesem Grund- 
satze sind leicht verständlich. Die Helle- 
nistischen Städte (in Haarschrift, z. B. 
Alexandria) wurden hinzugefügt, um der 
ersten griechischen Kolonisationsperiode 
die zweite gegenüberstellen zu können 
und so ein Gesamtbild der Ausbreitung 
griechischer Kultur nach West und Ost 
zu bieten. Die durch Unterstreichung 
als phönizische Niederlassungen gekenn- 
zeichneten Orte sollen das vorkarthagische 
Handelsgebiet von Sidon und Tyrus an- 
deuten; aufgenommen sind in Afrika und 
Spanien auch die für die punischen Kriege 
wichtigen Orte. In Italien soll ein Über- 
blick über die älteste Bevölkerung ge- 
geben werden, dabei sind die wichtigsten 
Stämme durch Farbe herausgehoben. Bei 
den Italikern sind Latiner und Umbro- 
Sabeller geschieden und bei letzteren 
wieder durch Grenzlinien drei Gruppen 
gesondert (für die einzelnen Stammnamen 
vgl. S. IG und 1 1). Zwischen Umbrern und 
Etruskern ist die spätere Grenze angesetzt, 
aber früheres Übergreifen beider Völker 



angedeutet; eingetragen sind auch die be- 
deutendsten Etruskerstädte. In den oft 
sehr schwierigen ethnologischen Fragen 
schließen sich die Karten meist an 
E. Meyers Geschichte des Altertums an. 
— Die Namen sind hier und auf den 
übrigen Karten zur alten Geschichte in 
lateinischer Form gegeben; davon ist 
jedoch abgewichen, wo die griechische 
Form die bei uns übliche geworden ist. 

Die Karte von Kleinasien soll für die 8. 4 
geschichtlichen Ereignisse von der per- 
sischen bis zur römischen Zeit einschließ- 
lich benutztwerden; betreffs der politischen 
Gestaltung des Landes ist zu vergleichen 
S. 5 a und 5, 9 a und 9. Die Provinz- 
grenzen sind die der Römerzeit. Die Er- 
klärung der für Galatia angewandten Stein- 
schrift ergibt sich aus der zu den Städte- 
namen gemachten Bemerkung der Karten- 
legende. — Auf der Karte von Griechen- 
land beim Beginne des peloponnesischen 
Krieges, die auch die für diesen Krieg 
wichtigen Orte enthält, sind die zum 
attisch - delischen Seebunde gehörenden 
Bundesgenossen Athens in Flächenfarbe 
gegeben (die steuerfreien in mattem Ko- 
lorit), die nur für diesen Krieg verbündeten 
in Randfarbe. 

Auf der Karte des Reiches Alexanders S. 5 
d, Gr. hat Griechenland trotz der maze- 
donischen Oberhoheit besondere Farbe 
erhalten, weil Alexanders Rechtsstellung 
zu Griechenland sich wesentlich von seiner 
Stellung in den übrigen Reichsteilen unter- 
schied; zu bemerken ist noch, daß Greta 
und Sparta auch diese Oberhoheit Alex- 
anders nicht anerkannten. Die einfache 
Umränderung von Armenien, Cypern und 
Cyrenaica soll andeuten, dass diese Ge- 
biete von Alexander nicht eigentlich unter- 
worfen waren. — Die erste Diadochenkarte 
kennzeichnet die Satrapien nach dem 
Tode Alexanders durch punktierte 



— X — 



Grenzen und dadurch, daß deren Namen 
in anderer Schrift als die Landschaftsnamen 
(vgl. Ciiicia u. Cauonia) erscheinen. Bei 
Darstellung der Teilung nach der Schlacht 
von Ipsus haben die unmittelbar unter- 
tänigen Reiche Flächen-, die halb unter- 
worfenen Gebiete (Interessensphären) 
Randfarben erhalten. Der Verlauf der 
Grenze in Großphrygien ist nur als un- 
gefähr richtig anzusehen. — Die zweite 
Diadochmkarte soll die Lage des Orients 
beim Beginne der Kämpfe mit Rom ver- 
anschaulichen. Wieder sind die Reichs- 
namen anders geschrieben als die Land- 
schaftsnamen (Vgl.SyriaU. Mesopotamia); die 

seleucidische Randfarbe kennzeichnet bei 
Armenia und Media Atropatene halbe Ab- 
hängigkeit, im Osten das Eroberungsgebiet 
desAntiochus III; dabei sind die Grenzen 
hier wie bei dem Arsaciden- und Baktrer- 
Reiche nur als ungefähr zutreffend an- 
zusehen. Weiß gelassen ist das Gebiet 
der Galater, weil diese ein fremdes 
Element in den Diadochenreichen bil- 
den, und das der griechischen Frei- 
staaten, weil deren Verhältnisse sich bei 
dem kleinen Maßstabe nicht darstellen 
ließen. Eine Fortsetzung dieser Ent- 
wicklungsreihe bieten die Karten 9 a, bis 
zur völligen Einverleibung Kleinasiens 
in das Römische Reich. 
8. 8. Rom und Athen sind auf einem Blatte 
vereinigt, um sie im gleichen Maßstabe 
einander gegenüberstellen zu können. 
Für beide ist als Zeitpunkt der Dar- 
stellung etwa das Jahr 100 n. Chr. ange- 
nommen. Stadtgegenden, Plätze, Gärten, 
Felder sind in Rotundschrift, Straßen 
und Häuser in Kursivschrift gegeben (z. 

B. Prata Quinctia, Sacra via), Zur VergleichuUg 

ist der moderne Stadtplan grau unter- 
gedruckt. — Hinzugefügt ist Rom zur Zeit 
der Republik in verkleinertem Maßstabe, 
so dass viele Gebäude, die in der Zeit des 
Freistaats wichtig waren, entweder durch 
Ziffer oder Namen in der größeren Karte 
zu suchen sind. 
8. 9. Neben der größten Ausdehnung bietet 



diese Karte in Farben ein Bild der all- 
mählichen Entwickelung des Römischen 
Reiches. Bei Wahl der Entwickelungs- 
abschnitte ist ausgegangen von der in den 
Lehrbüchern üblichen Periodenteilung. 
Von den Farbengrenzen dürfen manche, 
besonders in Spanien, der Balkanhalbinsel 
und Kleinasien, als nur annähernd richtig 
angesehen werden. Die Provinznamen 
sind gegenüber den Landschaftsnamen 
durch die Schrift herausgehoben; die Ver- 
änderungen der Provinzgrenzen konnten 
natürlich nicht dargestellt werden. Die 
Unterscheidung in kaiserliche und sena- 
torische Provinzen wird den bei dieser 
Teilung geltenden Grundsatz veranschau- 
lichen, der Wechsel in der Zuteilung ist 
nur bei einigen durch doppelte Unter- 
streichung berücksichtigt. 

Hannibals Übergang über die Alpen S. 9b. 
genau zu fixieren, wird wohl kaum jemals 
gelingen. Unsere Karte bietet die drei 
wesentlichsten Auffassungen, ohne sich 
für eine derselben zu entscheiden. 

Von den beiden Nordgrenzen Italiens S. IG, II. 
und Etruriens bezieht sich die südliche 
auf die Zeit vor, die nördliche auf die 
nach Augustus. 

Die europäischen Provinzen des S. 12. 
Römischen Reichs und die römischen 
Rheinlande zeigen in Flächenfarbe die 
Augusteischen Provinzen, in Randfarbe 
die nach Augustus einverleibten. Bei den 
gallischen und germanischen Namens- 
formen . ist besonders auf Cäsar und 
Tacitus Rücksicht genommen. Namen 
in Steinschrift (Burgundarholm) sind ger- 
manischen Ursprungs.* 

I^of. Dr* E, Schwabe. 

Auf den Karten für das Mittelalter S. 13-17. 
sind selbstverständlich manche Grenzen 
unsicher, für die Schule konnte das aber 
nicht immer angemerkt werden; die 
lateinischen und altdeutschen Namen sind 
durch die beim Unterrichte wohl stets 
angewandten modernen ersetzt worden. 

Bei den Karten der Völkerwanderung 8. 13.** 
ist dies indes naturgemäß noch nicht '3 a. 



* Für die Aussprache keltischer Eigennamen merke man: i. alle Völkernamen auf ones 
haben o: Ebürones. 2. alle Städtenamen auf acum haben ä: Moguntiäcum. 3. alle Städtenamen 
auf magus haben 4: Borbet6mägus. 4. alle Völkernamen auf iges haben I: Bitunges (vgL 
Ambiorix, Ambiorlgis). 5. alle Völkernamen auf ini haben 1: Mörini. 

** Es mögen hier die von S. 13 an häufig vorkommenden Abkürzungen erklärt werden: 
A. = Abtei. B., Bm., Btm. = Bistum. Bgft. = Burggrafschaft. F., Fsm. =» Fürstentum. 
G., Gft. «=» Grafschaft. Gh. = Großherzogtum, Grfsm. = Großfürstentum. Gvt. = Gouver- 
nement. H. =a Herrschaft. Hz., Hzm. = Herzogtum. Kgr. =s Königreich. Kurf. = Kur- 
fürstentum. Lg., Lgft., Ldgft. ■= Landgrafschaft. M. = Mark. Mgft. « Markgrafschaft. Pr. 
= Propstei. R. = Reich. Rep. = Republik. Rst. = Reichsstadt. — Von Seite 13 an ist auf 
vielen Karten (vorher auf 6, 7, 10, 11) durch Ausfüllung der Ortszeichen auf geschichtlich wichtige 
Vorgänge hingewiesen. 






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— XI — 



geschehen im Gebiete des oströmischen 
Reiches und sonst bei einigen römischen 
Landschaftsnamen. — Während S. 13 a 
einen Überblick Über die wichtigsten 
Voikerzüge bietet, stellt S. 13 die Staaten- 
bildungen dar. Für das oströmische und 
die Reste des weströmischen Reiches ist 
dabei auf der Karte von 476 dieselbe 
Randfarbe gewählt, ftir die einzelnen deut- 
schen Stämme kehrt auf allen dreien die 
gleiche Flächenfarbe wieder. Auf der 
zweiten Karte ist die ostgotische Vor- 
mundschaft über das Westgotenreich durch 
die Unterstreichung angedeutet und auf 
das verschiedene Schicksal der Alamannen 
durch die Färbung (gelbe Fläche ist das 
spätere Herzogtum Franken) hingewiesen; 
auf der dritten Karte sind die Bajovarier 
von dem übrigen Franken reiche wegen 
ihrer größeren Selbständigkeit durch einen 
farbigen Grenzstrich getrennt, ferner ist 
hier die Teilung Thüringens und das all- 
mähliche Vorrücken der Avaren in das 
früher gepidische und langobardische Ge- 
biet angedeutet. Während die beiden 
Nebenkarten der Vorgeschichte dienen, 
soll von den Hauptkarten die erste für 
die Zeit bis 476, im Frankenreiche bis 
511 benutzt werden, die zweite bis 553, 
die dritte bis ca. 600. 
S. 13 b. Die für die Geschichte vom Empor- 
14, 14 a. kommen bis zum Ausgange ^^x Karolinger 
wichtigen Namen sind auf der Haupt- 
karte S. 14 eingetragen; außerdem soll 
diese für England bis 1066 dienen. Die 
Bistümer auf deutschem Gebiete sind ein- 
gezeichnet, ebenso die wichtigsten Klöster; 
die Ausbreitung des Christentums zeigt 
ausserdem S. 13b. Während S. 14a das 
Wachsen des Frankenreiches veranschau- 
licht (der spätere bayerische Nordgau 
wurde 531 fränkisch, dann im 7. Jahr- 
hundert bayerisch und 743 wieder frän- 
kisch), ergibt sich seine größte Aus- 
dehnung und seine Auflösung aus S. 14. 
Dabei ist die Unsicherheit der fränkischen 
Grenzen im Osten und in Spanien 
durch die doppelte Grenze mit und ohne 
Verwaschung, die zweifelhafte fränkische 
Herrschaft über Benevent, Sardinien und 
die Balearen durch Unterstreichung an- 
gedeutet, der Zeitpunkt der Verduner 
Teilung auch für die Grenze zwischen 
sarazenischem und oströmischem Gebiet 
in Sizilien festgehalten. Der Kirchenstaat 
ist in der weitesten Ausdehnung geboten, 
die er unter den Karolingern erreicht hat 
• — Eine kleine Nebenkarte (817 und 829) 
veranschaulicht die Anfänge des Streits 



zwischen Ludwig d. Fr. und seinen Söhnen; 
dann wird besonders erwünscht sein die 
Karte Vereinigung Lothringens mit Deutsch- 
land^ welche die Festsetzung der im Mittel- 
alter geltenden deutschen Westgrenze zeigt 
Auf der Karte für 888 sind auch einge- 
tragen die bedeutendsten Vasallen des 
westfränkischen Königs und das Groß- 
mährische Reich. — Die Karte Italien im 
X. und XI. Jahrhundert legt ftir die Terri- 
torialverhältnisse ungefähr das Jahr 1050 
zu Grunde (dass trotzdem in der Erklärung 
nicht die erst 1075 gestorbene Mark- 
gräfin Beatrix, sondern Mathilde genannt 
ist, bedarf wohl keiner Rechtfertigung). 
Beim Kirchenstaate bezeichnet die Rand- 
farbe die dem Papste entrissenen, aber 
von ihm beanspruchten Gebiete; die süd- 
italienischen Herrschaften sind nach der 
Nationalität verschieden gefärbt, die Far- 
bentöne kennzeichnen bei den Lango- 
barden die beiden fürstlichen Linien, bei 
den Normannen die Herrschaften von 
Aversa und Apulien. Die Zahlen sollen 
das Wachsen der Normannenherrschaft 
veranschaulichen; daß dabei Capua und 
Gaeta von Aversa aus erobert wurde, 
deutet die hellrote Linie an. Das »1139 
apul." bezieht sich auf die Vereinigung 
der beiden normannischen Fürstentümer, 
das „1051 päpstl." gilt nur für die Stadt 
Benevent. 

Die Karte Bevölkerung Mitteleuropas S. 14 t 
um Sg$ setzt die ethnographischen Karten • 
auf S. 13, die schon durch die Kenn- 
zeichnung der Slavengebiete auf S. 14 
weiter geführt sind, fort; sie zeigt im 
Westen das weiteste Vordringen der 
Germanen, weist auf die Normannenzüge 
hin und im Osten auf das Erscheinen 
der Magyaren. 

Eine deutsche Reichsgrenze für die S. 15. 
Zeit der sächsischen und fränkischen Kaiser i^*» *'■ 
ist schwer festzulegen: Das Schwankende 
der Lage im Osten ist durch die doppelte 
Reichsgrenze und durch den Übergang 
von der Flächen- zur Randfärbung, die 
zeitweilige Zugehörigkeit von Gent durch 
den feinen roten Strich, die in diese Periode 
fallende Eroberung der Mark Verona 
durch doppelte Reichsgrenze gekenn- 
zeichnet; dagegen ist die vorübergehende 
Lehnsabhängigkeit Polens und Ungarns 
unberücksichtigt geblieben, ebenso die 
nochmalige (989 — 996) Vereinigung des 
Herzogtums Kärnten mit Bayern. In den 
Marken bezeichnet die Haarschrift die 
späteren Namen; gekennzeichnet ist das 
Verbreitungsgebiet der Burgwarden, wenn 



— XII — 



es auch natürlich nicht möglich war^ alle 
aufzunehmen. Wird schon hierdurch be- 
sonders auf die Geschichte der ost- 
deutschen Kolonisation hingewiesen, so 
dient ihr auch die Nebenkarte deutsch- 
slavisch- ungarische Gretizlande um looo. 
Sie schliesst an S. 14b an, zeigt das Vor- 
dringen der Deutschen, den Gegenstoß 
der Magyaren, sowie das Machtgebiet 
des Boleslaw in seiner weitesten Aus- 
dehnung ; doch gehörten die Lande nicht 
alle gleichzeitig zu Boleslaws Reiche 
(vgl. Hauptkarte), für die Lausitz gilt 
der Bau tzner Friede von 1018. — Die ost- 
deutsche Kolonisation ist dann insbe- 
sondere dargestellt aufS. 15 a, und zwar 
unter Hervorhebung der Klöster (Cister- 
cienser und Prämonstratenser) und Städte 
(mit der Verbreitung der wichtigsten 
Stadtrechte). Von den Dor/typen S. 15 b, 
sind die des Gewanndorfes und Kolo- 
nistendorfes frei entworfen, die andern 
in Anlehnung an bestimmte Dörfer. Das 
Gewanndorf zeigt schematisch die älteste 
deutsche Ansiedelungsform, doch ist in 
Wirklichkeit die Zahl der Bauern und 
Gewanne größer; die drei andern werden 
hauptsächlich bei der Kolonisation er- 
wähnt werden, doch finden sich das 
Straßendorf und Kolonistendorf (ohne 
Erbschulzen) auch auf altdeutschem Ge- 
biete. — Auf der die kirchliche Einteilung 
darstellenden Nebenkarte von S. 15 sind 
in Deutschland alle Bistümer eingetragen. 
Durch die Wahl der Farben soll ange- 
deutet werden, daß Mainz ursprünglich 
auch Prag, Hamburg-Bremen auch Lund 
(getrennt 1104) umfaßte; durch die Rand- 
farbe bei Cambray und Posen, daß diese 
Bistümer gegen Ende des 12. Jahr- 
hunderts Köln und Gnesen unterstellt 
wurden, durch die farbigen Striche bei 
den eximierten Bistümern, daß in Bam- 
berg Mainz, in Kammin sowohl Magde- 
burg wie Gnesen erzbischöfliche Rechte 
beanspruchten. Büraburgist aufgenommen 
als erste Gründung des Bonifatius in Hessen, 
obgleich es schon vor dem 11. Jahrhundert 
wieder aufgehoben wurde. 
S. 16. Die Verbreitung der Religionen beim 
Beginne der Kreuzzüge zeigt S. 13 b. Die 
Hauptkarte zur Geschichte der Kreuzzüge 
kennzeichnet durch den Unterschied von 
Flächenfärbung und Randfärbung mit 
und ohne Verwaschung die drei großen 
Kulturkreise (abendländisch - christlich, 
morgenländisch - christlich, mohammeda- 
nisch) und zeigt, wie der abendländische 
vordringt und der byzantinische ausge- 



schaltet wird. Das Blatt soll auch der Ge- 
schichte des Islam und der älteren Ge- 
schichte Spaniens dienen. Eine Nebenkarte 
zeigt das Kalifenräch bis zum Sturz der 
Omeijaden; Karte I scheidet unter den 
Mohammedanern die 3 Gruppen (Seld- 
schuken, Fatimiden, Almoraviden als 
Nachfolger der spanischen Omeijaden), 
Karte II setzt die Geschichte der moham- 
medanischen Staaten durch die einge- 
tragenen historischen Angaben, (die ab- 
sichtlich etwas reichlicher gegeben sind, 
weil der Vortrag des Lehrers sich hiermit 
nur kurz beschäftigen kann) fort bis zum 
Osmanischen Reich, wo S. 38 einsetzt. 
Auf der Nebenkarte von Syrien und der 
zweiten Hauptkarte ist auch der Unter- 
gang der syrischen Christenstaaten und 
des lateinischen Kaiserreichs eingetragen. 
Außerdem ist auf die Handelsherrschaft 
Venedigs und Genuas hingewiesen. 

Wie hier eine Hilfe zur Geschichte derS.I7a,l7b 
Mittelmeerherrschaft gegeben ist, so dienen '8 ■• 
mehrere Karten der meist etwas vernach- 
lässigten Geschichte der Nord- und Ostsee- 
herr Schaft im Mittelalter; sie zeigen zwei 
Glanzzeiten Dänemarks, dann die Blüte 
der Hanse und des Deutschen Ordens und 
weisen auf deren Rückgang hin (daran 
schließt dann die schwedische Ostsee- 
herrschaft S. 25 an). 

Die Reichsgrenze für die Zeit der S. 17. 
Staufer ist im Osten kaum festzulegen. 
Die rote Grenze mit Verwaschung be- 
zeichnet den Anfang der staufischen 
Zeit, die ohne Verwaschung das bis 
zum Schlüsse der staufischen Periode dem 
Deutschtume gewonnene Kolonialgebiet; 
die rote Grenze in Pommern zeigt die 
Grenze des askanischen Gebiets um 1300, 
für die punktierten Grenzen südlich von 
Magdeburg vergleiche Nebenkarte. Die 
(öfter wechselnde) Parteistellung der italie- 
nischen Städte ist eingetragen nach dem 
Stande beim Friedensschlüsse von Venedig. 
Vom Kirchenstaate ist das im engeren 
Sinne sogenannte Patrimonium Petri in 
Flächenfärbung gegeben; das normannische 
Königreich Neapel-Sizilien ist mit einem 
helleren Tone der Reichsfarbe bezeichnet, 
weil es den Staufern zufiel. In Spanien ist 
als Grundlage der Darstellung ungefähr das 
Jahr 1200 angenommen, dazu das Er- 
oberungsgebiet des 13. Jahrhunderts an- 
gegeben; die historisch wichtigen Orte 
sind hier und in Mittel- und Süditalien 
bis 1492 eingetragen. Frankreich enthält 
auch die für das 11. Jahrhundert be- 
deutsamen Orte und zeigt das Kronland 



— XIII — 



beim Regierungsantritt Philipps IL (i i8o), 
sowie den englischen Besitz in den 
weiteren Grenzen von 1154 (Regierungs- 
antritt Heinrichs IL von England), in 
den engeren von 1259 (Friede von Abbe- 
ville) ; von den Vasallen ist die Grafschaft 
Toulouse abgegrenzt wegen der Albi- 
genserkriege. England bietet die Orte bis 
zum Schlüsse des 15. Jahrhunderts mit 
Ausnahme der für die Reformations- 
geschichte wichtigen. — Die Nebenkarte 
zeigt die Gebiete der bedeutendsten 
Fürstenhäuser Deutschlands in ihrer wei- 
testen Ausdehnung; dabei bezeichnet der 
dunklere Farbenton die Stammlande, be- 
ziehungsweise das unmittelbare Reichs- 
gebiet, der hellere die Lehnsgebiete, die 
Randfkrbung hoheitliche Rechte. 
S 18—24. Bei den folgenden Karten von Deutsch- 
land und Europa bezeichnet die dem 
Titel beigefügte Zahl das für die Dar- 
stellung der Territorialverhältnisse ge- 
wählte Jahr. Die im Titel angegebenen 
Perioden sind für die Eintragung der 
Namen streng eingehalten, doch greift 
S. 18 bis 1273 zurück, S. 19 in Ober- 
italien bis 1515 vor, S. 20 in Spanien 
und Süditalien bis ca. 1450, in der 
Türkei bis ins 14. Jahrhundert, bei An- 
gabe der Eroberungen bis 1453 zurück, 
während S. 23 in Spanien auch die 
Orte der Napoleonischen Zeit enthält, 
in Oberitalien aber von 1796 ab durch 
S. 26 ergänzt wird. Die Hauptländer und 
Fürstenhäuser zeigen auf diesen Karten, so- 
wie auf S. 26 — 28 die gleichen Farben. 
Auf den Karten von Deutschland er- 
scheinen die deutschen Reichslande in 
Flächenfärbung; weiß gelassen sind die 
Gebiete, welche in dem betreffenden Zeit- 
abschnitte nicht besonders hervortreten, 
es ist dafür also nicht in erster Linie die 
Größe maßgebend gewesen. Auf den 
Karten von Deutschland sind die terri- 
torialen Veränderungen so weit möglich 
eingetragen, so daß immer die folgende 
Karte anschließt; auf denen von Europa 
sind die wichtigsten außerdeutschen an- 
gedeutet, besonders die, die in der Schule 
nicht eingehend behandelt werden aber 
doch zum Verständnis wertvoll sind; bei 
der Fülle des historischen Stoffes soll ein 
Blick auf die Karte ähnlich helfend ein- 
treten wie es zu S. 16 bemerkt ist. 
8. 18 b. Die Karten der großen Fürstenhäuser 

19 a, 19 b. wollen auch mit unter diesem Gesichts- 
punkte betrachtet werden, sie stellen die 
Häuser dar, die auf S. 18/19 nicht be- 
sonders darstellbar waren und werden für 



die Landesgeschichte willkommen sein, 
ihre Fortsetzung finden sie außer auf 
anderen Karten besonders auf S. 31 — 37. 

Die doppelten Reichsgrenzen sollen S. 18. 
hier und auf S. 19 das Unklare der Grenz- 
Verhältnisse andeuten. Die lützelburgische 
Randfarbe von Brabant und Limburg be- 
deutet, daß diese Lande der Gemahlin 
des damaligen Herzogs von Luxemburg 
gehörten; in Oberitalien ist das Macht- 
gebiet der Viskonti dargestellt zu der 
Zeit (1395), als sie die Herzogswürde 
erlangten, dabei ist durch die Färbung 
von Verona angedeutet, daß dies erst 
1387 erobert war. Der eidgenössische 
und habsburgische Besitz in der Schweiz 
ist nach dem Stande von 1315 gezeichnet, 
außerdem sind die bis 1378 der Eid- 
genossenschaft beigetretenen Orte farbig 
unterstrichen, ihr Gebiet noch abzu- 
grenzen war unmöglich. Der weiteren 
Geschichte der Eidgenossenschaft dient die 
Nebenkarte, die die Zahlen des Beitritts 
gibt und auch für die Reformationszeit 
gilt. — Bei der Karte von Frankreich 
im 14. und 15. Jahrhundert umfaßt das 
Hellgelb die Linien Nevers und Brabant 
des Hauses Burgund, das Orange die 
Besitzungen Philipps des Guten bei seinem 
Übertritte zu England (1420), während 
seine Erwerbungen bei der Aussöhnung mit 
Karl VII. in Randfarbe gegeben sind (dazu 
gehört auch Ponthieu, doch ließ sich leider 
hier wegen der roten Flächenfarbe keine 
orange Randfarbe mehr anbringen). Die 
Darstellung des englischen Besitzes knüpft 
fortsetzend an S. 17 an, als Zeitpunkte sind 
der Regierungsantritt des Hauses Valois 
in Frankreich (1328), der Friede von 
Br^tigny und die Zeit vor dem Auftreten 
der Jungfrau von Orleans gewählt. 

Die außerdeutschen unter franzö- 8. 19. 
sischer Lehnshoheit stehenden Gebiete 
Karls des Kühnen sind mit breiter, 
die der Seitenlinie Nevers mit schmaler 
Randfarbe versehen; wo zwei Zahlen 
stehen, gibt die eingeklammerte die Zeit 
der ersten Erwerbung durch das Haus 
Burgund, die andere (1430) den Heimfall 
der burgund -brabantischen Besitzungen 
an die Hauptlinie. Durch die Wahl der 
Farben soll angedeutet werden, daß 1477 
in Böhmen ein polnischer Jagellone 
herrschte, Mähren und Schlesien dem 
Ungarnkönige gehorchten, aber 1490 mit 
Böhmen vereinigt wurden; der Deutsch- 
Ordensstaat ist durch die Art der Färbung 
als polnischer Lehnsstaat gekennzeichnet, 
ebenso das Herzogtum Preußen auf 



- XIV — 



S. 20, 21, 22. — Der Plan von Rom 
wird für die Röraerzüge der Kaiser und die 
Geschichte der Renaissancezeit erwünscht 
sein, er enthält natürlich nur das 
Wichtigste. 
S. 20. Das Römisch- deutsche Reich ist mit 
österreichischer Randfarbe versehen; 
Metz, Toul und Verdun sind französisch 
unterstrichen, weil sie rechtlich noch als 
Reichsteile galten, tatsächlich aber seit 
1552 zu Frankreich gehörten; in Frank- 
reich sind die Besitzungen des zu Karl V. 
abgefallenen Konnetable Karl von Bour- 
bon und die Stammlande der bourboni- 
schen Könige angegeben; in Italien ist 
durch die Farben ausgedrückt, daß Mont- 
ferrat zu Mantua und das päpstliche Lehn 
Ferrara zu Modena gehörte; bei den 
türkischen Vasallenstaaten war wegen der 
Kleinheit fiir die Republik Ragusa nicht 
noch ein besonderer Farbenstrich möglich; 
gekennzeichnet ist auch, unter Weglassung 
der zeitweiligen russischen Erwerbungen, 
der Zerfall des Ordensstaates; dem ent- 
spricht die hier für das Herzogtum 
Preußen gewählte Farbe, während die 
Farben auf S. 21 u. 22 sein Verhältnis 
zu Ansbach und Brandenburg anzeigen. 
S. 21. Unter fränkischer Linie der Hohen- 
zollern sind hier und weiter beide süd- 
deutsche Linien (Ansbach -Bayreuth und 
HohenzoUern) zusammengefaßt, obgleich 
die Linie Ansbach-Bayreuth der branden- 
burgischen näher steht als der Linie 
HohenzoUern. Durch gleiche Färbung 
sind herausgehoben die Jülich-Kleveschen 
Lande wegen des späteren Erbschafts- 
streites; fiir die von den Schweizern er- 
oberten früher mailändischen Gebiete ist 
ein Grenzstrich mit der spanisch-mailändi- 
schen Farbe gezogen, obgleich Mailand 
bis 15 1 2 noch nicht spanisch war. — Dass 
S. 21b. der deutsch-framosischen Grenze seit dem 
Ausgang des Mittelalters eine besondere 
Karte gewidmet ist, wird gewiss erwünscht 
sein, insbesondere für das Abbröckeln 
des alten burgundischen Reiches und für 
die Raubkriege. Sie erläutert auch die 
Grenzen auf S. 22 — 24. — Bei dem Plane 
von Magdeburg ist die Lage von Trutz 
Pappenheim und Magdeburger Sukkurs 
unsicher. 
8. 22 a, Die Kriegszusammenhänge sollen natür- 
22 b. 23 a. lieh nicht für die eigentliche Kriegs- 
^^"' 2®"* geschieh te dienen (dazu sind andere 
Karten da, nur einige Feldzüge konnten 
angedeutet werden), sondern auf die 
großen Zusammenhänge der europäischen 
Geschichte hinweisen. Auch die Karten 



der großen Friedensschlüsse werden in 25b. 26a. 
dieser Richtung brauchbar sein; die 
außereuropäischen Verhältnisse konnten 
aber nur angedeutet werden, hier treten 
die Kolonialkarten ergänzend ein. — 
Für die schlesischen Kriege ist eine be-24a|24b 
sondere Karte geboten, auch ist die Zahl 
der Schlachtenpläne aus dieser Zeit er- 
höht; geäußerten Wünschen entsprechend 
sind auf allen Schlachtenplänen die Stel- 
lungen, so weit das der Maßstab erlaubte, 
eingezeichnet. 

Die Karte von Schweden soll an i8a $• 25. 
anschliessend eine Anschauung geben 
von der Erwerbung und dem Verlust der 
Ostseeherrschaft — Bei der Darstellung 
Rußlands ist ausgegangen von der Thron- 
besteigung Iwans IIL (1462), der durch 
Abschüttelung der Oberherrschaft der 
goldnen Horde (siehe Nebenkarte) und 
Unterwerfung der (eingezeichneten) Teil- 
staaten der eigentliche Gründer des Reiches 
wurde. Die grauen Grenzen in dem 
gelben und orangefarbenen Gebiete sollen 
bezeichnen, daß diese Lande 1534 zu 
Rußland gehörten, aber 1617 und 
1618 wieder verloren gingen. — Die 
Karte von Polen dient zugleich als 
Fortsetzung der Rußlands; sie ver- 
bindet mit den polnischen Teilungen die 
gleichzeitige Entwickelung der orienta- 
lischen Frage, weil beides auch sachlich 
im Zusammenhange steht; dabei ist fiir die 
polnischen Gebiete Flächenfarbe, für die 
türkischen Randfarbe angewandt. — Bis 
zur Gegenwart weitergeführt wird für die 
Balkanhalbinsel die Orientalische Frage 
auf den beiden Karten der europäischen 
Türkei, sowie auf S. 38; für die weitere 
Geschichte Polens vgl. S. 27, 28, 32. 

Den Feldzügen di&x Napoleonischen Zeit $.26,27- 
in Italien und der Schweiz dient S. 26 
(Ober-Italien 1796), denen in Deutsch- 
land seit 1803 S. 27; außerdem bieten 
beide ein Bild der schnellen territorialen 
Umgestaltungen. Den Zustand vor Na- 
poleon zeigt S. 24 und auf S. 26 die Karte 
Ober-Italien 1796; auf der Karte für 
1803 sind schon wieder untergegangene 
Bildungen mit Haarschrift bezeichnet, 
während die Färbung von Wallis und 
Parma französische Schutzherrschaft oder 
Verwaltung andeutet; die Karte von 1806 
enthält in Italien auch die Veränderungen 
von 1808, fiir Deutschland ist auf eine 
besondere Darstellung des Zustandes von 
1808 verzichtet, weil bei Preußen S. 27 
hierfür zutrifft, die abweichende Gestaltung 
der Rheinbundstaaten aber einen zu vor- 



— XV — 



übergehenden Charakter trug (vgl. zu 
allen auch S. 31 und 33 — 37). Die Rang- 
veränderungen der deutschen Staaten sind 
auf S. 26 dadurch hervorgehoben, daß nur 
die Staaten, die eine Änderung erfuhren, 
mit Titel eingesetzt sind, also z. B. Preußen, 
aber Kur-Baden. — Dem ägyptischen und 
russischen Feldzug dienen Nebenkarten, 
8, für den spanischen siehe S. 23. Für die 

27b. 28a. Befreiungskrifge sind besondere Karten des 
Kriegsschauplatzes aufgenommen. Bei den 
Marschlinien ist selbstverständlich zu be- 
achten, daß die Heere in breiterer Front 
marschierten als es hier erscheint und 
daß hier wie überall im Interesse der 
Klarheit Beschränkung notwendig war. 
So hätten eigentlich von Gr. Görschen zwei 
Rückzugslinien (Preußen auf Meißen, 
Russen auf Dresden) gezeichnet, beim Vor- 
marsch der Schlesischen Armee 3 Korps 
(York, Langeron, Sacken) unterschieden 
werden müssen. Dort ist nur die preu- 
ßische Rückzugslinie, hier im wesentlichen 
der Marsch Yorks angegeben, die soge- 
nannte „Polnische" Armee (Bennigsen), 
die von Böhmen gegen Dresden operierte 
und dann noch nach Leipzig zog, ist 
weggelassen, um ihren Marsch nicht mit 
dem ersten Anmarsch auf Dresden zu 
verwirren; ebenso ist weggelassen der 
Übergang eines Teiles der Nordarmee 
bei Aken, die Streifzüge nach Kassel etc. 
8. 28. Die zum Deutschen Bunde gehörenden 
Lande haben Flächen färbe; mit der Zahl 
18 15 ist das im zweiten Pariser Frieden ab- 
getretene Gebiet gekennzeichnet. 
S. 29. Die Völkerkarte Süd- und Mitteleuropas 
wird für die europäische Geschichte des 
19. Jahrhunderts erwünscht sein. 

8. 28 b. 'Ewcdit Entstehung des Deutschen Reiches 

29a- 29b. sind vorwiegend die kriegerischen Vorgänge 
' dargestellt, daneben aber auch der Zoll- 
verein und das Recht. Betreffs der 
Kriegsschauplätze gilt das zu 27b, 28a 
Gesagte. 

S . 31 . 32. Die Entwickelung des preußischen Staates 
ist auf zwei Blättern dargestellt ; zwei Neben- 
karten sollen einen leichteren Überblick der 
früheren territorialen Zerrissenheit geben. 

S. 33-35. Die drei sich ergänzenden Landes- 
karten von ^Äj/<?r«, Baden MXidi Württemberg 
sind nach gleichen Gesichtspunkten her- 
gestellt. Als Ausgangspunkt nach rück- 
wärts und vorwärts ist überall der terri- 
toriale Stand des heutigen Staatsgebiets 
genommen, wie er vor der französischen 
Revolution war, wobei für Bayern und 
Baden ein auch in der Landesgeschichte 
wichtiger Zeitpunkt gewählt werden 



konnte; die Darstellung des Wachstums ist 
überall mit einander entsprechenden 
Farben gegeben. Bei Zeichnung der alten 
Territorien sind die Markungsgrenzen und 
alte Ortsverzeichnisse berücksichtigt, doch 
mußte selbstverständlich mehr generali- 
siert, auch mußten mehr kleinere Gebiete 
weggelassen werden, als das auf den ent- 
sprechenden Wandkarten (s. innere Seite 
des Umschlags) geschehen ist. 

Die zu Bayern gehörenden Lande S. 33, 3 
sind gezeichnet nach dem Stande von 
i777> d. h. vor der Vereinigung von 
Bayern und Kurpfalz. In den damals 
bayerischen Gebieten sind die wichtigsten 
der alten Grafschaften eingetragen unter 
Beifügung des Jahres, in dem sie an die 
Witteisbacher fielen, bei den Erwerbungen 
seit 1485 sind auch die Grenzen angegeben; 
besonders gekennzeichnet sind die Stamm- 
lande der Witteisbacher, doch ließen sich 
die in der Pfalz nicht eintragen; ihre Aus- 
dehnung erhellt aus der Karte, die den 
Höhepunkt der wittelsbachischen Macht 
unter Kaiser Ludwig darstellt. Diese 
geht aus von der Teilung von Pavia, 
gibt die Erwerbungen des Kaisers, wo- 
bei der farbige Strich unter Friesland 
andeuten soll, daß die Grafen von 
Holland Herrschaftsansprüche in Fries- 
land hatten, die aber von den Friesen 
bestritten wurden, und verzeichnet die 
Teilung unter den Söhnen des Kaisers. 
Die doppelten Verlustzahlen unter Hol- 
land etc. beziehen sich darauf, daß 1425 
die Linie Straubing erlosch, daß aber 
in Holland noch bis 1433 eine bayerische 
Prinzessin regierte; die Zahlen im böh- 
mischen Teil der Oberpfalz wollen sagen, 
daß dies Gebiet zwischen 1373 und 1401 
wieder wittelsbachisch wurde. 

Bei Baden ist vom Jahre 177 1, d. i. 8.34. 
von dem Zeitpunkt vor der Vereinigung 
der Linien Baden und Durlach, ausgegan- 
gen. Rodemachern (südlich von Luxem- 
burg) ist weggelassen, es gehörte zu 
Baden-Baden, aber unter österreichischer 
Oberhoheit. An einer Stelle der Karte 
ist Doppelherrschaft durch strichweise 
Färbung angedeutet. Die vordere und 
hintere Grafschaft Sponheim war seit 1437 
im gemeinschaftlichen Besitze von Baden 
und Pfalz; die vordere wurde 1707, die 
hintere 1776 geteilt; nach den Be- 
stimmungen dieser späteren Teilungen ist 
die Grafschaft schon bei Bayern seit 1507 
und bei Baden 1771 eingezeichnet. 

Für Württemberg ist vom Jahre 1789 S. 35. 
ausgegangen; kenntlich gemacht ist die 



— XVI — 



alte Grafschaft^ unterschieden sind auch 
die Erwerbungen der Grafen (bis 1495) 
und die der Herzöge. 

S. 36. Bei der ersten Hauptkarte der Wettini- 
sehen Lande (bis 1485) sind in den 
wichtigsten Gebieten die Erwerbungs- 
zahlen eingeschrieben, von den Vasallen 
nur die wichtigsten besonders berück- 
sichtigt, die verwickelten lehnsrechtlichen 
Verhältnisse zu Böhmen aber unberück- 
sichtigt geblieben; der Vorgeschichte 
dienen zwei kleine Nebenkarten. Die 
Ganerbschaft Treffurt und Vogtei Dorla 
gehörten seit 1337 Thüringen (Kursachsen), 
Mainz und Hessen gemeinsam. — Da für 
die Wittenberger Kapitulation von 1547 
und den Naumburger Vertrag von 1554 
auf S. 2 1 eine Übersicht geboten ist (daß 
dabei Altenburg -Eisenberg zu den 1547 
albertinisch gewordenen Gebieten gehören, 
ergibt eine Vergleichung der Karten), setzt 
die zweite Hauptkarte mit dem Jahre 1554 
ein. Bei den Erwerbungen sind die 1567 
in den Pfandbesitz und 1660 in den vollen 
Besitz der Albertiner übergegangenen soge- 
nannten assekurierten Ämter angegeben, 
ferner die Säkularisation der Stiftslande, 
die Regelung der Rechtslage der Häuser 
Schönburg und Stolberg (man beachte hier 
die Anwendung der punktierten Grenze und 
die Unterstreichung von Heringen und 
Kelbra, letztere gewählt wegen der 
Schwarzburgischen Mitherrschaft), sowie 
der schließliche Heimfall von Mansfeld. 
Von den ernestinischen Besitzungen ge- 
hörte Oldisleben als Seniorat immer dem 
ältesten Gliede des Hauses, 1 8 1 2 wurde es 
Weimar überwiesen. 

8. 38. Für die Geschichte des Osmanischen 
Reiches sind zwei Hauptkarten geboten, 
von denen die erste den Aufschwung bis 
1683, die andere den Rückgang darstellt. 
Bei der ersten ist von den Anfängen 
unter Osman und Urchan (bis 1359) 
übergesprungen bis zur Thronbesteigung 
Mohammeds II. (145 1); daß das Reich in 
dieser Zeit eine schwere Krisis durchzu- 
machen hatte, deutet die Nebenkarte an. 
Die weiteren Entwickelungsperioden sind 
so gewählt, daß die beiden für Europa 
wichtigsten Sultane (Mohammed II. und 
Suleiman II.) besonders hervortreten, seit 



1453 sind auch Eroberungszahlen ein- 
geschrieben. — Von den auf dem Plane 
von Konstantinopel eingetragenen Mauern 
sind heute vorhanden die des Theodosius 
und Heraklius und die des neuen Serai. — 
Die zweite Karte zeigt die ganzen und 
halben Verluste seit 1683, und den An- 
teil der Grossmächte daran, in Kleinasien 
sind auch die Bahnen eingezeichnet, ein- 
schliesslich der geplanten Bagdadbahn, 
obgleich die Linie noch nicht sicher ist, und 
des durch Vertrag von 1900 den Russen 
vorbehaltenen Konzessionsgebietes. Ägyp- 
ten ist wegen der mohammedanischen 
Reaktion unter dem Mahdi aufgenommen. $. 

Die Kolonialkarten, als deren erste 38 b-40l] 
die Karte der Entdeckungen anzusehen 
ist, sollen eine Übersicht über den 
Kolonialbesitz der europäischen Mächte 
und über ihre Seeherrschaft geben. Ge- 
färbt sind absichtlich nur die Kolonien, 
weil das Schwinden der Farben in Amerika 
und ihr Wachsen in Australien, Asien, 
Afrika besonders lehrreich ist. Die Über- 
sichtsblätter werden durch kleine Neben- 
karten ergänzt, insbesondere aber durch 
die Karte der Aufteilung Afrikas und die 
von Zentral' und Ostasien. Diese dient 
der ostasiatischen Frage und zeigt das 
Vordringen Rußlands und Englands nach 
Afghanistan und Persien, deshalb ist auch 
das russische Eisenbahn projekt in Persien 
trotz Unsicherheit der Linienführung auf- 
genommen. — Die Hauptkarte von Nord- 
amerika soll ein Bild der allmählichen 
Besiedelung bieten, besonders aber die 
Verhältnisse im 18. Jahrhundert klar 
legen, die auch für die europäische Ge- 
schichte der Zeit wichtig sind. Es sind 
deshalb die ältesten Landschaftsnamen 
nur in Haarschrift eingeschrieben und in 
der Färbung der Kolonisationsgebiete die 
ursprünglich schwedischen und niederländ- 
ischen Gebiete zwar durch Unterstreichung 
gekennzeichnet, aber mit zu dem eng- 
lischen gezogen, unter Angabe des Jahres, 
in dem sie englisch wurden. Von den 
Zahlen unter Nord- und Süd-Carolina be- 
zeichnet die erste das Jahr der Begrün- 
dung der Koloiiie Carolina, die zweite das 
der Teilung. 



Prof. Dr. A. Baldamus. 



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Reisen des Apostels Paulus. 




Die alte Welt, westL Teil 



Reisen des Apostels Paulus. 




Die alte Welt, westL Teil 





Ägypten. Assyrien. 




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Peutingersche Tafel. Kelten. Nordwestafrika. 



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Ägypten. Assyrien. 




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Peutingersche Tafel. Kelten. Nordwestafrika. 




Kleinasi 



Reich Alexanders des Grossei 



Der Orient um 600 und 500 v. Chr. 




Reich Alexanc 




:rs des Grossen. 




Griechenland, nördl. Teil 



Attika. Olympia. 





Griechenland, südl. TdL 



Griechische Stämme. Thermopylae. 



Griechische Stänune im 5. Jahrhundert v, Chr. 
^^^1 loniis- I I Sorier i^HI Aeolier 




DrrmV / S 



Republikanisches Forum. Kaiserfora. 



ForimL und l^m^ebung 
mr Zeit dcrBepuUik. 

UaTsslaT) 1: lOOOU 




Entwickelung des rom. Reiche 



Kleinasien unter den Römern. 




Entwickelung des 




römischen Reiches. 




Hannibals Alpenöbergang. Aktmm. 




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Italien, nördl. Teil 



Latium Kamiianien 




Italien, südl. TdL 
II" 
Trasimenischer See. Rom und Italien bis 218 v. Chr. 



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"'M Itasinmil sehen See aiJv.Clut 




der rBmisetiFja Herrschaft in Italien 
Ms zum. Jahre Z18 r.Chr. 

Bürgpi'- (iHil laünisfht Euloiiicn 

..... bis TuiiL EiicLi? dctVolfiliee- miil 

. ... bis »"mf^nle dfj'sanmiler- 

kiiege .2ÜÜ< 
bis luinAurong des luunisc^eu 

läiefos (Jiai 



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Provinzen des röm. Reiche 



Europa am Ende der Völkerwandeninf 



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Zur Völkerwanderung. 




Christentum ca. 814, Religionen ca. 1 100. 



'h "'^ Verbreitung des fhrislBiituins 
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[Mer Gregor dem (kvssenl590-GDl) 




Mitteleuropa z. Z. der Karolii^e 



Wachsen des Frankenreiches. 









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Mitteleuropa zur Z 




Deutschland z. Z, der sächs. und fränk. Kaisei 



Ostdeutsche Kolonisation. 




DeutscbWSLBS 




[sehen und fränkischen Kaiser. 




Typen von Dorfanlagen. 



Typus emes deutschen Gevraimdoifts 




•l 



II 



Mitteltneerländer z. Z. der Kreuzzüge 



Mittel- und Westeuropa z. Z. der Staufer 



17* 
Nord- und Ostseeherrschaft I/tt 




Mittel- und Westen 




r Zeit der Staufer. 




Nord- und Ostseeherrschaft IIL 




Deutschland im 14, Jahrh 



Nord- und Ostseeherrschaft IV. 




Die grossen Fürstenhäuser II*. 




Deutschland im 15. Jah 



19' 
Die grossen Fürstenhäuser ll''/III. 



P^ 




Deutschland und Oberiü 




ES OalUAigE £■ Tnm ftero 



1 15- Jahrhundert (1477). 




^ 



Die grossen Fürstenliäuser IV. Europa am Ende des 14. Jahrh. 





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Europa im i6 



Europa im it 




•hundert (1559). 




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Deutschland ^. z. der Refo^atiJ 



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Deutschland zur Zeit c 



\!:. . ..... IUI"- j„rj.: „^,jji5(„j---— ■--.- ^- 



Wetlinisdie Lande : 
rTo hemo llenisdie Lande 
WUdsbachisdie Lande- 




Reformation (1547). 







Vorschreiten Frankreichs nach Osten. 




Deutschland im 17. Jahi 



Kriegszusammenhänge I (1618 — 1660). 




Deutschland im 




ihrhundert (1648). 




Kriegszusammenhänge II (1672 — 1Ö99). 




Europa im ij. und i8. Jahri 



Kriegszusammenhänge III (1700 — 1721). 




Europa im 17. ut 



: ^_^ Ki-klüi-i 

hT I ln....„>t......i. ,._-,. 

I..,l .I nw i n lläbsblirg-}' ittrbLf 
Xothrangen 




Jahrhundert (1740). 




23 

Kriegszusammtnhänge IV (1740 — 1/^3) 




Deutschland im i8. Jah 






Deutschland im 


IlliibsbuTEäsi-hf I.Hndf 


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irhundert (17S6), 




24' 

Schlachtenpläne des siebenjährigen Krieges. 




"'. '. Schweden. Russland. Polen. T 



Schweden. Russlanc 




Polen. Orientalische Frage. 




Die grossen Friedensschlüsse I (1648 — 1721). 




-/s: 



26 "^ 



Napoleonische Zeit 



Die grossen Friedensschlüsse II (1735 — 1812). 





^ kAiserrch. f 







26'» 

Kriegszusammenhänge V (17S8 — 1815). 




Napoleonische Zeit H: Deutschland 



Sclilachtenpläne der Napoleonischen Zeit 




Napoleonische Zeit. II: 




utschland im Jahre 1812. 



27 




Befreiungskrieg l {1813). 




Deutschland tSts bis i8 



Befreiungskrieg 11 (1814). 




Deutschlam 




1(506. 




Zusammenschluss der deutschen Staaten zum Reiche I. 




Völkerkarte. Italien seit il 



29* 
Zusammenschi uss der deutschen Staaten zum Reiche IL 




Völkerkarte von Mittel- und Südosteuropa. 




Italien 1815 bis zur Gegenwart. 29 




Karten zu den deutschen Einheitskriegen I. 




Karten zu den deutschen Einhdtskriegen I 
30- 
Karten zu den deutschen Einheitskriegen IL 




Preussei 



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Preussen II. 



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xjayern 



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Bayern 1 




Bayern 1777, 




Bayern E. Ba 







Bayern II. 




Baden 1771. 




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Württembei 



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35 




wemniscne L,an 



Nord Westdeutschland i 



Nordwest 




tschland 



37 




Osmanisches 



Kolonialkarte II (1660). 




Das Zeitalter der Entdeckunt 



39' 



Kolonialkarte 111 (1790). 




Das Zeitalter { 



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Entdeckungen. 




Kolonialkarte IV (1884). 




Zentral- und Ostaäen. Nordameri 



40» 
Kolonialkarte V (1900).